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Traumkreuzfahrt auf der Celebrity Silhouette 
am 23. Oktober 2012 
Balkonkabine zum Preis einer Außenkabine!
12 Nächte Mittelmeer
Balkonkabine
Pro Person 853,- Euro 

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Zurück auf dem Schiff genießen wir den leckeren Kenia-Kaffee im Café Mare, schauen den Proben des Showensembles zu, schlürfen an der Ocean-Bar einen Glühwein, ja wirklich richtiger Glühwein, und nehmen dann noch am Tanzkurs Cha-Cha-Cha teil, den Kathrin mit Freude und Einfühlungsvermögen für alle Tänzerinnen und Tänzer hält.

23.12. In Cartagena ist es trocken, aber sehr stürmisch. Mit unserer Führerin Patsy erleben wir die Stadt zu Fuß. Vom Unterseeboot aus dem Jahr 1888 geht es entlang der Stadtmauer zur Casa de la Fortuna, einer Ausgrabung aus der Römerzeit unter einem bewohnten Haus. Erinnerungen an Pompeji werden wach. Ein Panoramaaufzug bringt uns zum Castillo de la Concepción, von wo man eine tolle Aussicht auf Stadt und Schiff hat. Anschließend das Römische Theater, welches erst 1987 entdeckt wurde. Viele schöne, gepflegte Jugendstilfassaden in der Fußgängerzone beeindrucken mit ihren Verzierungen und Balkonen. Und zuletzt lassen wir uns die besondere, dickflüssige heiße Schokolade schmecken mit wunderbarem Gebäck, das es in dieser Güte wohl nicht häufig gibt (im Café Valor gegenüber dem Rathaus, 15000 Kalorien!)

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Heute ist Weihnachtsmarkt auf der Bella. Eine nette Idee, um doch ein wenig Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen. Für diejenigen die sie wollen. Hübsche Stände haben die Damen und Herren aus allen Bereichen des Schiffs dekoriert. Blumen, Duft und Pflege, kunstvoll geformte Schwäne aus Handtüchern - da ist die philippinische Besatzung Weltmeister, Spiele, Essen und Trinken - nichts kommt zu kurz. Und für die Kinder und deren Eltern und Großeltern sind die Clubbies der Hit.
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24.12. Heiligabend in Valencia. Wir haben eine Radtour gebucht. Alex vom Biking-Team führt uns durch diese Stadt der Gegensätze. Vom Hafen, der ganz im Zeichen des Admiral-Cups stand, über alte Stadtteile in die Neustadt. Valencia ist Universitätsstadt und hat ein hervorragend ausgebautes Radwegenetz. Da lässt es sich gut vorankommen. Da Alex sport- und architekturbegeistert ist, erklärt er uns alles, was Bedeutung hat. Ob es die schöne Altstadt mit der Kathedrale oder der damit verbundenen Basilika ist, oder die schönen Jugendstilbauten, die zahlreich in der Stadt zu finden sind. Bahnhöfe, Stierkampfarena, und die wunderschöne Markthalle im Jugendstil. Eine schönere haben wir noch nicht gesehen. Dass Valencia eine moderne Stadt ist, spiegelt sich in den modernen Bauten der City of Arts and Science wider, die im ehemaligen Flussbett des Turia gebaut wurde. Nach einer Überschwemmungskatastrophe im Jahr 1957 wurde der Fluss um die Stadt herumgeleitet. Der im Flussbett angelegte Park ist heute die grüne Ader Valencias und wird von den Einwohnern für Sport und Freizeitvergnügen genutzt, und von uns als autofreier Radweg.
Den Abend genießen wir bei einem feinen Menü im Rossini, anschließend noch ein wenig Weihnachtsstimmung im Theatrium mit dem Showensemble und der ganzen Mannschaft.
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25.12. Barcelona ist beileibe keine ruhige Stadt am ersten Weihnachtstag. Bei strahlendem Sonnenschein machen wir uns auf zur Rambla, um dort und in der Altstadt das Treiben zu verfolgen. Überall sitzen die Menschen draußen. Dass hier auch Winter ist, kann man an der Kleidung beobachten. Nur die Touristen laufen im dünnen Jäckchen herum. Es ist einfach eine wundervolle Atmosphäre. Da wir schon mal Barcelona besucht und besichtigt hatten, bummeln wir einfach nur herum und genießen die Atmosphäre der Stadt und den Sonnenschein.
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26.12. Auf Marseille sind wir sehr gespannt. Leider liegt unser Schiff ziemlich weit von der Stadt entfernt. So fahren wir mit dem Taxi direkt in die Stadt. Der mitdenkende Taxifahrer setzt uns bei der Kathedrale St. Marie Majeure ab. Von dort ist es nur ein kurzer Weg zum alten Hafen. Hier hat man einen wunderschönen Rundblick auch auf die auf einem Hügel thronende Kirche Notre Dame de la Garde. In der Stadt herrscht reges Treiben. Am Hafen werden direkt vom Fang frische Fische verkauft.
Nachmittags fahren wir nach Aix en Provence. Bei einem geführten Spaziergang durch die schöne Universitätsstadt erfahren wir einiges über den Maler Cézanne, der hier geboren wurde und lebte. Die von Platanen gesäumte Prachtstraße Cours Mirabeau glänzt in weihnachtlicher Beleuchtung. Die Brunnen an diesem Boulevard zeugen von der Stadt als Bäderstadt. Im Quartier Mazarin sind wunderschöne renovierte Stadthäuser zu betrachten, sowie der barocke Delfinbrunnen aus dem Jahr 1667. In der Altstadt ist besonders schön der Rathausplatz. Die italienische Fassade des Rathauses sowie der Uhrturm daneben stechen besonders ins Auge genau wie die ehemalige Getreidehalle, deren Giebel ein Relief krönt, eine allegorische Darstellung der Flüsse Rhône und Durance.
Das Schauen nimmt kein Ende, aber es wird empfindlich kühl, so dass wir gegen Ende der Führung froh sind, in einem der vielen Cafés einen Café au lait trinken zu können.

27.12. Der Seetag in ruhigem Gewässer führt uns lange Zeit vorbei an der Küste Südfrankreichs mit Blick auf die schneebedeckten Alpen. Am Abend zum Abschluss noch ein wunderschöner Sonnenuntergang, und dann geht es weiter nach Rom.
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28.12. Wir haben uns für die sichere Variante Bus nach Rom und dann auf eigene Faust weitergehen entschieden. Kostengünstiger ist der Zug von Civitavecchia nach Rom, der wohl auch ziemlich regelmäßig fährt. Von der Piazza Barberini ausgehend fangen wir bei der Spanischen Treppe an, die Stadt auf unsere Weise zu erkunden. Am von uns ?Palazzo Berlusconi? genannten Regierungssitz vorbei, durch enge Gassen, über Plätze mit oder ohne Brunnen. Wie soll man beim Trevi-Brunnen nur die Münzen in den Brunnen bekommen, wenn es drumherum so voll ist? Vorbei an schönen Geschäften, Cafés - hier besonders zu erwähnen die Pasticceria Giolitti mit superleckerem Gebäck und trotz des Bekanntheitsgrades preiswertem Kaffee (an der Theke 1? für Cappuccino) - und immer wieder Palazzi. Zwischen normaler Wohnbebauung immer wieder Plätze mit Ausgrabungen aus der Römerzeit. Und am Pantheon treffen wir auch die AIDA-Radfahrer mit Bike-Scout Aileen.
Trotz der Größe Roms kommt es einem überschaubar vor. Man findet leicht an seinen Ausgangspunkt zurück - wenn man den Stadtplan lesen kann. In den wenigen Stunden konnten wir natürlich nur einen kleinen Teil einiger Stadtviertel besichtigen. Aber es hat uns wieder gefallen, wir werden bestimmt noch mal wiederkommen. Und eigentlich sollte man am Stück mindestens eine Woche einplanen. Nach knapp 6 Stunden auf den Beinen sind wir froh, wieder in den Bus zum Schiff steigen zu können.
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29.12. Dieser Tag ist für Neapel bestimmt. Feucht am Morgen und trüb zeigt sich der Himmel. Optimistisch ohne Schirm mache ich mich allein auf den Weg. Mein Mann hat sich für die Softtour der Biker entschieden. Ich wandere durch schmale, dunkle, recht schmuddelige Gassen. Überall hängt Wäsche von Haus zu Haus zum Greifen nah. So unterschiedlich wie hier, habe ich noch keine Stadt im Süden erlebt. Prunk und Armut nebeneinander. Schlecht im Zustand viele Häuser, die von guten alten Zeiten sprechen könnten, würden sie nur saniert. Da fehlt in dieser Stadt und Region wohl das Geld oder der Wille. Zugegebenermaßen gibt es auch sehr schöne Gebäude, Gallerien und Straßenzüge. Der Verkehr ist unglaublich dicht und laut. Manchmal glaube ich, man muss auf der anderen Straßenseite geboren sein, um dort bummeln zu können. Aber mit dem Mut einer Städterin schlängele ich mich zwischen den Autos durch, und siehe da, es passiert nichts, bremsen können die Neapolitaner! An Straßeneinmündungen bleibt einem manchmal die Spucke weg. Am schlimmsten sind die Mopedfahrer. Dass sie einem nicht über die Füße fahren, ist alles. Muss man das erlebt haben? Ja, denn sonst könnte ich nicht sagen, dass ich dorthin nicht mehr fahren muss. Meinem Rad fahrenden Mann erging es ähnlich. Und leider fängt es zu allem Übel mittags auch noch an zu regnen. Na ja, die Region braucht Regen, aber gerade heute? Wir lassen uns im Spa-Bereich verwöhnen, und bald ist die Stadt in den Hintergrund getreten.
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30.12. Catania/Sizilien, was erwartet uns hier? Sonnenschein am Morgen, und der Ätna grüßt majestätisch. Schon die Ankündigung der Tagestemperatur stimmt uns positiv: 20 Grad und heiter. Die Barockstadt gefällt uns sehr. Angefangen beim Dom und den um den Domplatz stehenden Palästen, sowie dem Rathaus. Eine Überraschung bietet sich dahinter: auf einem lebendigen Markt laut schreiende Händler. Der Fischmarkt, dahinter Fleisch, Käse Obst und Gemüse. Alles wird hier in solcher Vielfalt feilgeboten, zu Preisen, von denen man zu Hause nur träumen kann, dass uns die Augen tränen. Keine Hektik herrscht hier, sondern einfach nur geschäftiges Treiben. Natürlich sind auch hier nicht alle Häuser perfekt renoviert oder saniert. Aber man sieht, dass überall versucht wird, die Substanz dieser schönen Häuser zu erhalten. Ingesamt hatten wir einen positiven Eindruck von Catania, wir wurden freundlich behandelt im Café, in der Eisdiele und auch von den Markthändlern. Nachdem wir vor vielen Jahren von Palermo so enttäuscht waren, ist Sizilien nun wieder rehabilitiert.
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31.12. Valletta/Malta am letzten Tag des Jahres 2009. Hier erwartet uns ein besonderes Schauspiel. Da die Bella zum ersten Mal in den Hafen von Valletta einläuft, wird sie mit Salutschüssen begrüßt. Aber das ist noch nicht alles. Ein Löschboot legt zur Begrüßung mit zwei haushohen Wasserfontänen einen Vorhang vor die gerade aufgegangene Sonne. Ein beeindruckendes Schauspiel! Außerdem spielt eine Musikkapelle auf, die eigens zum Empfang der Bella hier angetreten ist. Beim Spaziergang durch Valletta gibt es kaum ein Haus, was nicht besondere Bedeutung hat. Wunderschön alle und in gutem Zustand. Dass Winter ist, merkt man hier gar nicht, außer an der Weihnachtsdekoration in den Straßen. Heute ist es voll, denn auch die Malteser haben offensichtlich Ferien und nutzen den schönen Tag zum Einkaufen und Bummeln in der schönen Hauptstadt. Malta_33_e (3k image)Beim Auslaufen steht auf der einen Seite das letzte Licht des Sonnenuntergangs, auf der anderen ist der Vollmond aufgegangen - ein fast unwirkliches Bild. Da können wir noch gar nicht glauben, was der Kapitän verkündet: Wir können Tunis nicht anlaufen wegen eines aufziehenden Tiefs mit Sturm. Aber erst einmal Silvester feiern und das neue Jahr begrüßen.
Auf dem Schiff hat sich schon seit dem Nachmittag einiges getan. Es wurde dekoriert und umgebaut. Alles für die große Silvesterparty auf dem Pooldeck. Aber bevor es soweit ist, wird im Theatrium Dinner for one aufgeführt. Auch auf Deutsch eine gelungene Vorstellung. Um Mitternacht ist es dann so weit: Mit einem fulminanten Feuerwerk wird das neue Jahr begrüßt. Kapitän Müller und seine Offiziere haben dafür die Bella extra in eine günstige Position gebracht, damit der nun schon recht heftige Wind keine Raketen zurück aufs Schiff treibt. Ein tolles Erlebnis war das, und anschließend wird bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Auf dem Weg zur Kabine grüßen schon überall die auf dem Schiff verteilten Spucktüten.
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Im Bett merkt man von der Bewegung des Schiffs nicht so viel. Aber am Morgen ist die Anzahl derer, die zum Frühstück gehen, sehr dezimiert. Das liegt sicher nicht nur an der langen Feier. Der Sturm nimmt noch an Heftigkeit zu, und das Schiff ächzt beim Eintauchen in die bis zu 6 Meter hohen Wellen. Wir Laien hoffen ja, dass alles hält. Aber der Kapitän verbreitet keinerlei Nervosität, obwohl bei einigen Balkonkabinen Wasser eingedrungen ist. Also vertrauen wir auf das Bauwerk der Meyer Werft und das Können der Führungsmannschaft. Der avisierte Landgang auf Mallorca am Mittag erweist sich als Wunschdenken. Wir werden Palma erst am nächsten Abend erreichen.
Am nun 4. Seetag beruhigt sich das Wetter langsam, und wir können noch mal die Sonne auf dem Pooldeck genießen oder wo sonst ein geschütztes Plätzchen frei ist. Allerdings empfiehlt es sich, sich warm anzuziehen und die Decke mitzunehmen.
Am Abend ist alles auf Farewell gestimmt, beim vorzüglichen Essen und bei der Poolparty. Wir haben nochmals Gelegenheit, uns bei den Mitarbeitern aus allen Bereichen des Schiffes, dem Showensemble und natürlich bei Kapitän Müller mit frenetischem Beifall zu bedanken, dass alles so schön war und dass wir gesund wieder im Hafen von Palma festgemacht haben.
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Resümee:
Das Showprogramm sollte nicht unerwähnt bleiben. Die Künstler waren Spitze. Leider kommen die tollen Kleinkünstler im großen Theatrium nicht so richtig zur Geltung, weil die Distanz und Unruhe zu groß ist. Aber so kommen auch diejenigen Passagiere zu einer Vorstellung, die sich sonst z.B. Kabarett nicht ansehen würden - und kommen wieder.
Tipps für Ausflüge: Malaga, Cartagena, Valencia, Neapel, Catania und Valletta sind ganz einfach zu Fuß und ohne Begleitung zu erkunden. Die Hafeninfo an der Rezeption gibt schon einiges her, damit man sich orientieren kann. Stadtpläne gibt es meistens am Hafen. In Barcelona fährt ein kostenloser Hafentransfer in die Nähe der Rambla und zurück.
In Marseille lohnt sich der Bustransfer in die Stadt. Selbst bis 4 Personen, denn ein Taxi kostet ca. 20-25 Euro pro Fahrt. Wer sich zutraut, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, muss etwas mehr Aufwand betreiben und sich nach den Abfahrtszeiten erkundigen. Der Hafen liegt ca. 8 km außerhalb.
In Rom/Civitavecchia gibt es einen Shuttle zum Bahnhof, von wo aus man mit dem Zug nach Rom fahren kann. Das ist sehr preiswert, verlangt aber, dass man sich einen Puffer für die Rückfahrt einbaut. Züge könnten ab und zu verspätet oder gar nicht fahren. Ein Taxi wäre dann sehr teuer. Die Fahrt mit dem AIDA-Bus ist zwar nicht billig, aber man hat morgens noch keinen Stress wegzukommen, und außerdem die Sicherheit, auf jeden Fall rechtzeitig zum Schiff zurück zu kommen. Wir haben uns für die Bequemlichkeit entschieden. ;-) Malta_16_e (5k image)
Für Neapel würden wir auf jeden Fall einen Ausflug z.B. nach Pompeji empfehlen, wenn man dort noch nicht war.
Wer von Catania aus z. B. nach Taormina fahren möchte: Es gibt in der Nähe des Hafens einen Bahnhof, von dem aus die Züge auch nach Taormina fahren.
Und für alle Häfen gilt: Das Biking-Team bietet tolle Touren an. Wer es ein wenig oder mehr sportlich angehen möchte, sollte sich Alex und seinen KollegeInnen anvertrauen. Man sieht auf diesen Touren viel mehr, als zu Fuß oder mit dem Bus.
Und wenn man auch kein Spanisch oder Italienisch kann: Jeder Einheimische freut sich riesig über ein freundliches Buenos Dias oder Buon Giorno - mehr geht natürlich auch ;-)